Absturz der United Airlines 93 bei Shanksville
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Um 8:01 Uhr hob United
Airlines (UA) Boeing 757, Flug 093, in Newark ab. Ziel des nur mäßig gebuchten
Gemeinschaftsfluges mit Air Canada war San Francisco. Irgendwann auf dem Flug
wurde die Crew von 4 Entführern überwältigt. Durch Telefonate mit
Familienangehörigen erfahren die Passagiere, dass es Terroranschläge auf das
World Trade Center in New York und auf das Pentagon in Washington gab. So
entschlossen sich einige Passagiere, die Highjacker anzugreifen und möglichst
die Gewalt über die Maschine zurück zu gewinnen.
Das erzählt Todd Beamer, 32 Jahre, Geschäftsmann und einer der Passagiere, per
Telefon einer Vorgesetzten der Telefongesellschaft GTE (seine Familie kann er
nicht erreichen). Nach einem Gebet ist nur noch zuhören: "Seid ihr soweit,
Jungs?" und dann: "Let's roll."
Von 10:01 Uhr verzeichnet der Voice-Recorder aus dem Cockpit Flüche und Schreie
auf English und Arabisch, Geräusche eines Kampfes. Kurz nach 10 Uhr stürzt
dann UA 93 ab. Das Flugzeug sinkt schnell, Augenzeugen sehen es flattern, nach
links und rechts, kippen, wackeln, dann fräst es einen zehn Meter tiefen Graben
in die Äcker bei Shanksville.
Ein Abfangjäger, der die Maschine zwischenzeitlich einholte, hatte laut
Condoleezza Rice definitiv den Abschussbefehl von Bush erhalten. Er hatte den
Jet bereits im Visier, als dieser plötzlich absackte und abstürzte.
Einige Telefonate aus der United Airlines 93, die bei Shanksville abstürzte:
Die meisten Gespräche wurden über sogenannte 'Airphones' geführt, Telefone, die in der Rückenlehne des jeweiligen Vordersitzes der Maschinen eingebaut sind; zur Bezahlung gibt man einfach seine Kreditkartennummer ein...
Die Terroristen erlaubten ihren Opfern ausdrücklich zu telefonieren, ja, sie forderten sie geradezu auf, ihre Angehörigen zu verständigen! Stewardess Sandy Bradshaw erzählte dies ihrem Mann am Telefon.
Thomas
Burnett, 38, Manager einer Medizintechnikfirma, rief viermal seine Frau
Deena in San Ramon an, die gerade in der Küche stand und im Fernsehen die
brennenden Türme von New York sieht: "nein, ich bin okey. Ich sitze in
einem entführten Flugzeug. sie haben einen Mann erstochen und haben eine Bombe.
Ruf die Behörden an."
Beim zweiten Anruf fragte er, ob das in New York Passagiermaschinen waren, was
Deena nicht beantworten konnte. Beim dritten Anruf wollte er Neuigkeiten,
"er pumpte die Informationen ab", sagte seine Frau später, dann hängte
er wieder auf.
Vierter Anruf: "Okey, wir haben hier eine Gruppe zusammen, und wir werden
etwas unternehmen", "Wenn sie diese Maschine zum Absturz bringen, müssen
wir etwas tun", dann hängt es auf. Für immer.
Lauren Grandcolas, 36, aus Rafael, kann ihren Mann nicht erreichen, spricht aber auf seinen Anrufbeantworter (sie ist im zweiten Monat schwanger): "Jack? Jack, heb ab. Liebling, heb ab. Ich ruf dich nur an, um dir zu sagen, dass ich dich liebe und es nicht erwarten kann, dich wiederzusehen. Da gibt es ein kleines Problem mit unserem Flugzeug, doch mir geht es gut, ich bin in Ordnung. Bitte sag meiner Familie, dass ich sie liebe."
Todd
Beamer, 32, aus Cranbury, NJ, ein Manager einer Softwarefirma im Silicon
Valley, sitzt im Flug UA-93. Als er seine Frau anrufen will, und zur Bezahlung
seine Kreditkartennummer ins "Airfone" eingibt, wird diese von der
Telefongesellschaft aus irgendeinen Grund nicht akzeptiert - und Beamer wird
automatisch zu einem Operator durchgestellt:
Zu Lisa D. Jefferson, Supervisor im Kundenzentrum der Telefongesellschaft GTE
Airfone in Oak Brooks, Illinois.
Er berichtet von drei Terroristen. Sie hätten einen Passagier niedergestochen;
andere seien in der Business-Class zusammengetrieben worden, die meisten befänden
sich im Heck, bewacht von jemanden, der eine Kiste trage und behaupte, darin sei
eine Bombe. Beide Piloten seien verletzt.
Im Verlauf des Gesprächs erzählt er Lisa Jefferson, dass er und vier weitere
kräftige Passagiere beabsichtigen, die Entführer "anzufallen" (Orginal:
Todd Beamer). "Wir werden etwas unternehmen. Ich weiß nicht, was dabei
heraus kommt. Ungefähr 34 Meter trennen uns vom Cockpitt". Und: "Ich
weiß, dass ich hier nicht lebend herauskommen werde."
Dann bittet er die Telefonistin, zusammen mit ihm das Vaterunser zu beten.
Lisa Jefferson hört ihn dann anschließend schreien: "Alles klar? Let's
Roll !"
Danach minutenlang chaotischer Lärm. Dann nichts mehr.
Zeugen bei Shanksville:
Ernie
Stull, Bürgermeister des Ortes Shankesville, sagte folgendes: "Das
Flugzeug hat sich total zerlegt. Puff! Es krachte auf den Boden und löste sich
auf - vollkommen. [...] Man hat nur die beiden Turbinen gefunden, weil sie natürlich
schwerer als alles andere sind. Doch vom eigendlichen Flugzeug ist so gut wie
nichts übrig geblieben. Man kann immer noch handtellergroße Teile finden. Und
Neville von der Farm dort drüben hat hinter seiner Scheune ein Aluminiumteil
von der Flugzeugaußenhaut gefunden, das 2,50 mal 3,0 oder 3,50 Meter groß
gewesen sein mag. [...] Kein Flugzeug! (No airplane!)" (Quelle: übersetzte
WDR-Abschrift der Orginal-Videoaufnahmen von Wisnewski u. Brunner)
Die Beweise für ein Flugzeugabsturz lagen so zahlreich herum, dass Mitarbeiter
des FBI und Ermittler der Unfalluntersuchungsbehörde National
Transportation Safety Board (NTSB) 13 Tage lang damit beschäftigt waren,
die Trümmer zu bergen. Das schwerste gefundene Teil, ein Triebwerkssegment, wog
nahezu eine Tonne.
Und es ist auch nichts mysteriöses an der weiteren Vorgehensweise der Trümmer
betreffend, denn während der Dauer der Ermittlungen wachte die Bundespolizei über
die Reste des Jets. Als die Fahnder ihre Spurensuche abgeschlossen hatten,
folgte, was nach allen Abstürzen üblich ist. Die Teile wurden dem Besitzer des
Flugzeuges überstellt. Im Fall der UA-Boeing war das die Versicherung der
Fluggesellschaft, die United
States Aircraft Insurance Group (USAIG) mit Sitz in New York. Der gehören
die Trümmer der UA-93 heute noch.
Dann
gab es da noch Lee Purbugh. Ein "unvorstellbar lautes Grollen"
habe ihn zum Himmel blicken lassen, und da hing das riesenhafte Flugzeug "praktisch
über meinem Kopf". Sekunden später bohrte sich die Boeing in den
Boden.
Laut Daily Mirror sagte Lee Purbaugh folgendes: "'ich hörte diese
realen lauten Geräusche, direkt über meinen Kopf' erklärte er dem Daily
Mirror, 'ich schaute nach oben und es war Flug 93, kaum 50 Fuß über mir. Es
kam in 45 Grad runter und schaukelte von Seite zu Seite. Dann tauchte die Nase
plötzlich und gerade in den Boden. Da war dieser große Feuerball und dann eine
riesige Rauchwolke.' Aber sah er ein anderes Flugzeug? 'Ja, da war ein
anderes Flugzeug', Lee sagte 'Ich hatte keine gute Sicht aber es war weiß
und kreiste zwei mal über das Gebiet und flog dann am Horizont davon'."
(Original in Englisch: Daily Mirror vom 13.09.2001)
Ein anderer Zeuge ist Eric Peterson, der in seinem Laden stand, als er den lärm der Triebwerke vernahm. Er trat hinaus und beobachtete den United Airline-Jet, bis der hinter einem nahen Hügel verschwand. Unmittelbar danach stieg ein Feuerball auf. Mit seinem Geländewagen machte sich Peterson sofort auf den Weg zum Unglücksort, wo er in weitem Umkreis um den "noch brennenden" Einschlagkrater Flugzeugtrümmer sah. In den Ästen der umstehenden Bäume "hingen Kleidungsstücke".
Besuch der Unglücksstelle:
Am
17. September kam Lisa Beamer, die Frau von Todd Beamer, der berühmt ist für
seinen heldenhaften Einsatz in der entführten Maschine (Flug UA93), nach
Shanksville. Sie schildert ihren Besuch am 17. September an der Stelle, wo das
Flugzeug zu Boden gegangen war, in ihrem Buch "Todd sagte:
'Lets
roll!'" auf Seite 208f. wie folgt:
"Als wir die Stelle erreichten, war ich überrascht, wie gewöhnlich es
dort aussah... Die Bundesbehörden wollten uns nicht zu nahe an die genaue
Stelle heranlassen, wo die Maschine auf dem Boden aufgeschlagen war, aber sie
gaben sich große Mühe, sie uns zu beschreiben und alle unsere Fragen darüber
zu beantworten, wie die Maschine ihrer Meinung nach zu Boden gegangen war. Die
Aufschlagstelle war aschfarben und sah aus wie ein großes, aufgeblähtes Kreuz
auf dem Boden. Ich sah nirgendwo auch nur ein einziges Trümmerstück. Die
Beamten sagten uns, sie hätten einige Maschinenteile gefunden, ein großes Stück
in einem Teich etwa eine halbe Meile entfernt und ein paar kleine Fragmente,
etwa so groß wie ein Notizbuch. Ansonsten hatte sich das Flugzeug komplett in
seine Bestandteile aufgelöst. Winzige Trümmerteile steckten in den Bäumen
rund um das Feld. Mehr als vierhundert Helfer hatten das Gebiet durchkämmt und
nach Bruchstücken oder irgendwelchen Gegenständen abgesucht, anhand derer man
Opfer hätte identifizieren können. Doch es wurde nur wenig gefunden. Wegen dem
wieder urbar gemachten Tagebau war der Boden hier weicher als in der Umgebung.
Die Maschine hatte sich in den Boden gebohrt wie ein Löffel in eine Tasse
Kaffee: der Löffel verdrängte den Kaffee, und dann schloss sich der Kaffee
sofort wieder um den Löffel, als hätte nichts seine Oberfläche aufgestört.
Was immer von Flug 93 übrig war, lag tief im Boden vergraben."
Keine Ausländer an Bord der UA 93?
Es gehen
Gerüchte oder Behauptungen um, wonach sich an Bord der UA 93, die bei
Shanksville abstürzte, sowie an Bord der AA 77, die ins Pentagon krachte,
seltsamer Weise nur amerikanische Staatsbürger befanden, also keine Ausländer.
Aber diese Behauptung stimmt natürlich nicht:
In der UA 93 bei Shanksville saß
zum Beispiel der Deutsche Christian
Adams aus Biebelsheim, oder der Japaner Toshiya
Kuge.
Man schaue mal hier: CNN
Opferliste der UA 93 .
Und auf der AA 77, die ins
Pentagon stürzte, war z.B. die Australierin Yvonne
E. Kennedy, sowie zwei Chinesen: Shuyin
Yang und Yuguang
Zheng.
Bitte hier schauen: CNN
Opferliste Flug AA 77.
Flugzeugtrümmer bei Shanksville:
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Quellen der Fotos:
Pittsburghchannel
Slideshow: http://html.thepittsburghchannel.com/sh/slideshow/_auto/sh1364s1.html
Shanksville
photographs: Statement
from Tim Shaffer (Photojournalist)
Weitere Zeugen:
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1) Terry Butler, at Stoystown: He sees the plane come out of the clouds, low to the ground. "It was moving like you wouldn't believe. Next thing I knew it makes a heck of a sharp, right-hand turn." It banks to the right and appears to be trying to climb to clear one of the ridges, but it continues to turn to the right and then veers behind a ridge. About a second later it crashes. [St. Petersburg Times, 9/12/01] 2) Ernie Stuhl, the mayor of Shanksville: "I know of two people -- I will not mention names -- that heard a missile. They both live very close, within a couple of hundred yards... This one fellow's served in Vietnam and he says he's heard them, and he heard one that day." He adds that based on what he has learned, F-16s were "very, very close." [Philadelphia Daily News, 11/15/01] Accounts
of the plane making strange noises: 4) Charles Sturtz, a half mile from the crash site: The plane is heading southeast and has its engines running. No smoke can be seen. "It was really roaring, you know. Like it was trying to go someplace, I guess." [WPXI Channel 11, 9/13/01] 5) Michael Merringer, two miles from the crash site: "I heard the engine gun two different times and then I heard a loud bang..." [AP, 9/12/01] 6) Tim Lensbouer, 300 yards away: "I heard it for 10 or 15 seconds and it sounded like it was going full bore." [Pittsburgh Post-Gazette, 9/12/01] Accounts
of the plane flying upside down: 8) Eric Peterson of Lambertsville: He sees a plane flying overhead unusually low. The plane seemed to be turning end-over-end as it dropped out of sight behind a tree line. [Pittsburgh Post-Gazette, 9/12/01] 9) Bob Blair of Stoystown: He sees the plane spiraling and flying upside down before crashing. Its not much higher than the treetops. [Daily American, 9/12/01] Accounts
of a sudden plunge and more strange sounds: 11) Another unnamed witness sees the plane overhead. It makes a high-pitched, screeching sound. The plane then makes a sharp, 90-degree downward turn and crashes. [Cleveland Newschannel 5, 9/11/01] 12) Tom Fritz, about a quarter-mile from the crash site: He hears a sound that "wasn't quite right" and looks up in the sky. "It dropped all of a sudden, like a stone," going "so fast that you couldn't even make out what color it was." [St. Petersburg Times, 9/12/01] 13) Terry Butler, a few miles north of Lambertsville: "It dropped out of the clouds." The plane rose slightly, trying to gain altitude, then "it just went flip to the right and then straight down." [Pittsburgh Post-Gazette, 9/12/01] 14) Lee Purbaugh, 300 yards away: "There was an incredibly loud rumbling sound and there it was, right there, right above my head – maybe 50 feet up.... I saw it rock from side to side then, suddenly, it dipped and dived, nose first, with a huge explosion, into the ground. I knew immediately that no one could possibly have survived." [Independent, 8/13/02] Upside
down and a sudden plunge: 16) Kelly Leverknight in Stony Creek Township of Shanksville: "There was no smoke, it just went straight down. I saw the belly of the plane." It sounds like it is flying low, and it's heading east. [Daily American, 9/12/01, St. Petersburg Times, 9/12/01] 17) Tim Thornsberg, working in a nearby strip mine: "It came in low over the trees and started wobbling. Then it just rolled over and was flying upside down for a few seconds ... and then it kind of stalled and did a nose dive over the trees." [WPXI Channel 11, 9/13/01] |
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Komplette
Passagierliste der United Airlines flight 93
CNN-Opfergedenkseite
United Airlines Flug 93
Todd Beamer sagte "Let's roll"! - oder doch nicht?
Todd
Beamer, 32, aus Cranbury, NJ, ein Manager einer Softwarefirma im Silicon
Valley, sitzt am 11.
September 2001 im entführten Flug
UA-93, jenes Flugzeug, was später in der Nähe von Pittsburgh
, bei Shanksville,
abstürzen wird. Als er seine Frau anrufen will, und zur Bezahlung seine
Kreditkartennummer ins "Airfone" eingibt, wird diese von der
Telefongesellschaft aus irgendeinen Grund nicht akzeptiert - und Beamer wird
automatisch zu einem Operator durchgestellt:
Zu Lisa D. Jefferson, Supervisor im Kundenzentrum der Telefongesellschaft GTE
Airfone in Oak Brooks, Illinois.
Er berichtet von drei Terroristen. Sie hätten einen Passagier niedergestochen;
andere seien in der Business-Class zusammengetrieben worden, die meisten befänden
sich im Heck, bewacht von jemanden, der eine Kiste trage und behaupte, darin sei
eine Bombe. Beide Piloten seien verletzt.
Im Verlauf des Gesprächs erzählt er Lisa Jefferson, dass er und vier weitere
kräftige Passagiere beabsichtigen, die Entführer "anzufallen" (Orginal:
Todd Beamer). "Wir werden etwas unternehmen. Ich weiß nicht, was dabei
heraus kommt". Und: "Ich weiß, dass ich hier nicht lebend
herauskommen werde."
Dann bittet er die Telefonistin, zusammen mit ihm das Vaterunser zu beten.
Lisa Jefferson hört ihn dann anschließend schreien: "Are you ready?
Let's roll!"
Danach minutenlang chaotischer Lärm. Dann nichts mehr.
In einem Interview des Senders CBS News bestätigte Lisa Jefferson, dass Todd
Beamers letzte Worte "Let's roll" waren:
Transcript of Cynthia Bowers, CBS News
Interview with Lisa Jefferson, a GTE Airfone Supervisor in Oak Brook,
Illinois, who took United Flight 93 Passanger Todd Beamer's Call.
Jefferson: When i took the call over, there was a soft-spoken, calm
gentleman on the other end. He told me that there were three people that had
taken over the flight. At that point, I ask him his name. He told me, "Todd
Beamer". He was from Cranbury, New Jersey.
Bowers: Did you make a conscious decision not tell Todd about the World Trade Center
Jefferson: Yes.
Bowers: Why?
Jefferson: Because I wanted him to have hope. I wanted him to think that he still had a chance. I didn't want him to feel like it was just totally hopeless and he definitely didn't have a choice and he knew he was going to die. I didn't want him to have that feeling.
Bowers: When he wanted to pray, was your sense then that...that he knew that he was going to die?
Jefferson: Yes, I did. I felt that he knew at that time because he had said, "Oh, Jesus, help us." And he said, "Lisa, would you recite the Lord's Prayer with me?" ...He knew at that time that there wasn't much left for him to do.
Bowers: What do you think that this country needs to know about the men and women who were on board Flight 93?
Jefferson: They're all
heroes in my eyes. They really are. They all pitched together and they did what
they thought was the best thing to do at that time. And I feel that Todd played
a great role in that because when he told the guys, "Are you ready?",
I assume that they were waiting on his cue. Then they responded to him, and he
said, "Okay, let's roll."
Quelle: A full-length DVD CBS News Coverage.
Auch in Zeitungsartikeln im September 2001 wird berichtet, dass die letzten
Worte, die Lisa Jefferson angeblich von Todd Beamer hörte, "Let's roll" waren.
Allerdings kommt Lisa Jefferson in diesen Berichten nicht selbst zu Wort,
sondern wird vermeintlich zitiert:
American
Partisan, September 19, 2001:
Todd Beamer was still on the phone with Lisa Jefferson. He asked her to pray
with him and together they recited the 23rd Psalm. Beamer asked Jefferson to
phone his wife, pregnant with their third child. He told Jefferson that he and
others were going to 'jump on' the hijacker with the bomb, who was guarding the
passengers in the back. He mentioned Jeremy Glick by name. Then, Beamer dropped
the phone. Jefferson distinctly heard Beamer say, 'Let’s Roll', sounds of
scuffling and screams, and then, silence."
Oder Newsweek,
Sept.22, 2001:
"At around the same time, Todd Beamer is telling the operator that the
men plan 'to jump' the hijacker in the back, claiming to have a bomb. 'We’re
going to do something,' Beamer tells operator Lisa Jefferson. 'I know I’m not
going to get out of this.' He asks Jefferson to recite the Lord’s Prayer with
him. The last words Jefferson hears are 'Are you ready guys? Let’s
roll.'"
Der
Pittsburgh-Channel berichtet schon am 16. September 2001 über "Lets
roll", allerdings kommt auch hier Lisa Jefferson nicht persönlich zu Wort
sondern wird nur zitiert:
"After the prayer was finished and the promise was made to call his wife,
Todd Beamer dropped the phone, leaving the line open. It was then that the
operator heard Beamer's words: 'Let's roll.'"
Soweit, so gut. Aber jetzt fäng's an, merkwürdig zu werden: Denn in dem Bericht
des Pittsburgh
Channel vom 16. September 2001 wird lediglich Lisa Beamer, die
hinterbliebene Ehefrau Todd Beamers, zitiert, nach deren Aussage Todd Beamer den
Spruch "Lets roll" scheinbar bei mehreren Gelegenheiten sagte, denn in
dem Artikel heißt es: "'Are you guys ready? Let's roll!' It's an
expression Todd Beamer used whenever his wife and two young sons were leaving
their home for a family outing."
Es kommt also nicht auch Lisa Jefferson zu Wort, die den Spruch (letzte Worte)
"Let's roll" gehört hat - oder nur gehört haben soll?
Denn in der "pittsburgh
post-gazette" vom 22.9.01 kam Lisa Jefferson erstmals nach dem 11.
September 2001 selbst zu Wort - und sie nennt auch ausdrücklich seine letzten
Worte: "are you ready? ok":
"She heard Beamer saying, 'God help me. Jesus help me.' He addressed his
cohorts, still calm, saying, 'Are you ready? OK,' Jefferson said. She did not
complete the phrase that Lisa Beamer relayed in an earlier interview with the
Pittsburgh Post-Gazette in which she quoted her husband using a family catch
phrase: 'Are you guys ready? Let's roll!'
'That's the last I heard from Todd Beamer,' Jefferson said. 'The line was still
open, but it was silent.'
Der Ausdruck "Lets roll" wurde also von Lisa Beamer ins Spiel
gebracht. Lisa Beamer schildert auch in ihrem Buch "Todd
sagte: Let's roll!" ihr Gespräch mit Lisa Jefferson (das stattfand, BEVOR
Jefferson mit der Post Gazette sprach), so: "Als Lisa (Lisa
Jefferson) mir erzählte, wie Todd gesagt hatte 'let's roll', da musste ich lächeln.
Das war so richtig 'typisch Todd'.
'Das hat er gesagt?' vergewisserte ich mich.
'Ja, genau so. Er sagte: 'Seid ihr bereit? Okay. Let's roll.' wiederholte Lisa.
Das waren Todds letzte Worte."
In den oben angeführten und zitierten Artikel der "pittsburgh
post-gazette" vom 22.9.01 mag aber Lisa Jefferson das Ganze so gar
nicht bestätigen.
Sagte also Todd Beamer den Spruch "Let's roll" tatsächlich - der
dann, nicht zuletzt von Lisa Beamer, gründlich vermarktet wurde und zum
Leitspruch der USA im 'Kampf gegen den Terrorismus' wurde - oder wurde dieser
Spruch der Operaterin/Supervisor der Telefongesellschaft GTE Airfone, Lisa Jefferson, von
der Ehefrau Todd Beamers, Lisa Beamer, quasi in den Mund gelegt?
...Denn wer wollte am Ende, nachdem sich "Let's roll" quasi verselbständigt
hat und zum Synonym des Widerstandes geworden war, diese angeblich letzten Worte
Todd Beamers widersprechen?...
Zur Grossansicht (2100 x 1251 Pix = 250 Kb)
auf die Grafik klicken!
Links zu "Let's roll":
www.snopes.com/rumors/beamer.htm
www.cbsnews.com/stories/2...1521.shtml
www.cbsnews.com/stories/2...2018.shtml
www.american-partisan.com...3/0919.htm
edition.cnn.com/TRANSCRIP...kl.00.html
www.defenselink.mil/news/...06181.html
msnbc.msn.com/id/3067652/
Navy
celebrates 227th birthday Oct.13
Vanguard's
new line of coins
USAFE
rolls with new nose art
"Let's
roll" - Todd Beamers last words: bumper stickers
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