Der Terroranschlag vom 11. September 2001
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"Es
gibt keinen Glauben an Gott, auf den man sich berufen kann zur Rechtfertigung
solcher Verbrechen"
Bischof Wolfgang Huber, Berlin
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eines der perfidesten und menschenverachtensten Verbrechen, geplant und
ausgeführt von Fanatikern, die ihre Religion dazu missbrauchen, der gesamten
fortschrittlichen und zivilisierten Welt ihren persönlichen Hass-Krieg
aufzuzwingen.
Wir dürfen uns aber nicht von einer handvoll religiöser Fanatiker
möglicherweise in einen Dritten Weltkrieg terrorisieren lassen! Deshalb ist es
an der Zeit, gemeinsam gegen solchen Terror anzugehen, - konsequent und hart,
aber doch besonnen und gerecht!
Wenn es uns gelingt, eine große Koalition aus allen Ländern der Erde, die
solchen Terror verabscheuen, zu schaffen, dann haben wir eine reelle Chance, dem
Terrorismus den Garaus zu machen. Das beinhaltet selbstverständlich auch
militärische Aktivitäten! Denn unser aller Sicherheit und Zukunft steht auf
dem Spiel und da muss das Militär zuweilen auch präventiv wirksam werden! In der Entschlossenheit und der Gemeinsamkeit liegt unsere Stärke!
Als 1961
die ehemalige DDR die Grenze zu Westberlin abriegelte und mit dem Bau der Mauer
begann, kam der damalige amerikanische Präsident John F. Kennedy nach Berlin
und brachte eine gewaltige Geste der Solidarität mit, in dem er die Worte
sprach, "Ich bin ein Berliner"! Nicht nur bei den Berliner löste er
damit gewaltige Jubelstürme aus.
Jetzt ist es an der Zeit, diese Geste der Solidarität
zurückzugeben! Deshalb sei es noch einmal gesagt: Unser Mitgefühl gilt den
Opfern von New York, Washington und Pittsburgh!

"Vor
meinen Augen brach ein Teil unseres Stockwerks zusammen. Ich schaffte es, durch
das Treppenhaus rauszukommen. Wenige Minuten später kollabierte alles"
Bernard La Borie
"Gebäudeteile
flogen durch die Luft, Glassplitter, überall war Papier. Und auf einmal sah ich
das Fahrwerk eines Flugzeuges auf die Strasse prallen"
Mario Colantonio
"Ein
Mann und eine Frau sprangen gemeinsam Hand in Hand aus den Flammen in die Tiefe.
Ein grausames Bild"
James
"Menschen
standen Schlange, um Blut zu spenden. Jeder half mit. So ein Zusammenhalt habe
ich in dieser Stadt noch nie erlebt"
Eddie Campbell, Arzt
"Ich
sah die riesige Staubwolke. Tausende rannten schreiend den Broadway hinauf.
Frauen rissen sich die Schuhe von den Füßen, damit sie schneller laufen
konnten"
Thomas Girst
"Bei
meiner Flucht aus dem 82. Stock saßen Menschen auf der Treppe. Ich wollte ihnen
helfen, aber sie ließen sich nicht anfassen. Die Haut war ihnen unter der
Kleidung weggeschmolzen"
Donald Burns, Angestellter
"Sie
haben durchgesagt, wir seien sicher. Wir sollen bleiben, wo wir sind. Ich habe
mich trotzdem mit hundert Leuten auf den Weg gemacht. Bei meiner Freundin
gegenüber sah ich durchs Fenster, wie das Trade Center zusammenfiel"
Mike Drabick, flüchtete aus dem 103. Stock
"Wir
kamen, um die verletzten Menschen zu retten, und wurden plötzlich selbst zu
hilflosen Opfern"
Jackson Bernard, Rettungshelfer
Fotos by New York City Office of Emergency Management/Getty Images/dpa
Der
Morgen des 11. September 2001 war wie aus dem Bilderbuch: tiefblauer Himmel, ein
paradiesischer Morgen, geradezu unschuldig. Jedoch in diesen Morgenstunden
verloren über 3.000 Menschen ihr Leben.
8:46 Uhr, World Trade Center New York City: Die von Terroristen entführte Boeing 767
der American Airlines, Flug 011, rast mit einer Geschwindigkeit von über 700 km/h auf Höhe des 96. Stockwerks in den
Nordturm des 410 Meter hohen Welthandelszentrums. Beim Aufprall explodiert der Treibstoff, ein Feuerball schießt aus dem Gebäude. Wrackteile des Flugzeuges
und Trümmer des Gebäudes stürzen zu Boden, erschlagen Passanten. Der Turm
schwankt wie nie zuvor. Durch das Gebäude zieht eine Schockwelle durch die
alles im Innern umher geschleudert wird. Menschen stürzen zu Boden, prallen wie
Geschosse gegen die Wände, oder Verglühen in sekundenschnelle in der
gewaltigen Hitze der Feuersbrunst. Kerosin stürzt die Fahrstuhlschächte
hinunter und lässt einige Fahrstühle verglühen - samt den Menschen darin. (Auszug
aus Bordingliste der AA 011)
9:02 Uhr, World Trade Center New York City: Die von Terroristen entführte Boeing 767
der United Airlines, Flug 175, jagt mit mehr als 700 km/h und noch ca. 31.000 Liter
Kerosin in den Tanks zwischen dem 78. und 84. Stockwerk in
den Südturm der Wolkenkratzer. Das Flugzeug befindet sich in steiler
Kurvenlage.
Auch der Südturm schwankt wie nie zuvor. Auch hier zieht eine Schockwelle durch
das Gebäude und schleudert Mensch und Material umher. Experten errechnen
später, dass der Aufprall der Maschine eine Kraft von 32.600 Kilonewton hat.
Die Schäden an der Konstruktion des Gebäudes sind hier noch verheerender.
Allerdings bleibt eines der Treppenhäuser intakt, so dass die von Panik
schockierten Menschen eine gewisse Chance haben, sich zu retten. Wer sich jedoch
nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen kann, wird von den sich in
sekundenschnelle ausbreitenden Flammen erfasst. (Auszug
aus Bordingliste der UA 175)
Der Südturm stürzt um 10:05 Uhr in sich zusammen, der nördliche um
10:28 Uhr. Bei diesen gigantischen Kräften wird alles zu Staub zermahlen:
Beton, Stahl, Glas, elektrische Kabel, Schreibtische - und Menschen.
Um 9:38 Uhr stürzt
American-Airlines-Flug 077 in das riesige Pentagon, das Nervenzentrum der
größten Militärmacht. Dann, um 10:03 Uhr, stürzt die United Airlines 093 bei Shanksville in der nähe von Pittsburgh -
Pennsylvania ab und explodiert. Wohin die Entführer diese
Maschine ursprünglich steuern wollten ist bis
heute ungeklärt. Eine
Hand voll Passagiere, mittels Handys über die Attacken auf das World Trade
Center und dem Pentagon informiert, entschlossen sich zum Angriff auf die vier
Hijacker.
Die Täter sind schnell ausgemacht: junge arabische Männer, des islamischen
Glaubens anhängig. Studenten teilweise, streng gläubig, im Westen lebend. Als
Drahtzieher, Organisator und Geldgeber im Hintergrund wird der charismatische Islamlistenführer
Osama Bin Laden ausgemacht, der einst mitgeholfen hatte, die Sowjettruppen aus
Afghanistan zu vertreiben.
Komplette Bordinglisten:
American
Airlines flight 11
United
Airlines flight 175
American
Airlines flight 77
United
Airlines flight 93
Passagierlisten:
Flug
AA 077 - Boeing 757-200: 187 Plätze, 58 Passagiere + 6
Besatzungsmitglieder,
Flug
AA 011 - Boeing 767-223: ca.: 200 Plätze, 82 Passagiere + 11
Besatzungsmitglieder,
Flug
UA 175 - Boeing 767-222: ca.200 Plätze, 56 Passagiere + 9
Besatzungsmitglieder,
Flug
UA 093 - Boeing 757-200: 187 Plätze, 37 Passagiere + 7 Besatzungmitglieder.
Vergleiche hierzu auch die CNN-Opferlisten: http://www.cnn.com/SPECIALS/2001/memorial/
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Einige kritische Worte:
Schon im August hat ein Fluglehrer die amerikanische Bundeskriminalpolizei FBI gewarnt, dass Terroristen ein Linienflugzeug als Waffe benutzen könnten. Der Mann habe das FBI mehrfach angerufen, sagte der Kongressabgeordnete James Oberstar nach einem Bericht der "New York Times". Der Anrufer war Instrukteur einer Pilotenschule im Bundesstaat Minnesota, die von dem 33 Jahre alten Zacarias Moussaoui besucht wurde. Der französische Staatsbürger marokkanischer Herkunft wird beschuldigt, an den Anschlägen beteiligt gewesen zu sein. Der Fluglehrer, ein ehemaliger Militärpilot, habe Verdacht geschöpft, weil Moussaoui sich auffällig stark für das Fliegen einer Boeing 747 interessiert und ausweichend auf Fragen nach seinem persönlichen Hintergrund reagiert habe. Er wurde wegen Verstoßes gegen die Einwanderungsgesetze festgenommen, doch niemand ging vor dem 11. September dem Terroristen-Verdacht nach.
Was die Hintergründe der
Terroranschläge betrifft, liegen wir allerdings falsch wenn wir annehmen,
dass religiöse Motive zu den Attentaten auf das World Trade Center und dem
Pentagon führten. Diese Leute (die Attentäter) wollten den USA ihrer Nahost- und
Israel-Politik wegen einen Denkzettel verpassen, was ihnen ja auch tüchtig
gelungen ist. Der religiöse Aspekt spielt nur eine untergeordnete Rolle, oder
besser: die Religion gab den Attentätern die Kraft, solche Aktion durchzuführen.
Allenfalls die Tatsache, dass viele Araber es als eine Beleidigung, als ein
Schlag ins Gesicht, als entwürdigend empfinden, dass Heute, viele Jahre nach
dem Ende des Golfkrieges von 1991, nochimmer amerikanische Soldaten in Arabien und
damit auf heiligem Boden stationiert sind, birgt einen religiösen Aspekt bei
den Anschlägen vom 11. September insofern in sich, dass der Hass der mutmaßlichen
Attentäter genau da seinen Anfang nimmt.
Hauptsächlich aber spielt die sogenannte Globalisierungspolitik, unter der
vermeintlichen Führung der USA, Die entscheidende Rolle. Denn ein nicht
geringer Teil der islamischen Welt fühlt sich bedrängt, überrannt und
bevormundet von den westlichen Kulturen. Sie empfinden es als entwürdigend,
dass der Westen ihnen sein Wertesystem aufstülpt oder aufstülpen will - ungefragt
!
Das genau war der Beweggrund der Terroristen des 11. Septembers: gegen diese
Arroganz des Westens zu Protestieren! Und natürlich gegen die
Israel-Freundliche Politik des Westens.
Man muss aber auch sagen, dass die Attentäter um Mohammed Atta erst zu
Fanatikern (in religiöser wie in politischer Hinsicht) wurden, nachdem
sie mehrere Jahre im Westen lebten! Die - nach ihrer Interpretation des
islamischen Glaubens - Dekadenz des Westens kann man als ursprüngliche Basis
ihres Hasses sehen, wobei gewisse Minderwertigkeitskomplexe - explizit bei
Mohammed Atta - keine unbedeutende Rolle spielen.
Und man muss trotz aller Tragik anerkennend festhalten, das die Attentäter
möglicherweise ein weiteres Ziel ihres Handelns erreicht haben, nämlich: die
Welt fängt seit den Terroranschlägen vom 11. September zunehmend an, sich mit
den Problemen Palästinas und der islamischen Welt auseinander zusetzen; die USA
fangen an, ihre Politik gegenüber Israel zu überdenken.
Mit der Verteufelung der Taliban in
Afghanistan und der Jagd auf Osama bin Landen trifft man mit Sicherheit keine
unschuldigen, allerdings muss man
auch sagen, dass die US-Geheimdienste die Brut selbst gezüchtet haben, die sie
nun zu bekämpfen suchen (was man auf den folgenden Seiten dieser Homepage
ausführlich nachlesen kann).
Osama bin Laden - als wirklichen
Drahtzieher der Anschläge vom 11. September vorausgesetzt - hat als
terroristischer Oberstratege und Massenmörder oft genug propagiert, Amerika und
seine Verbündeten mit allen Mitteln und überall zu bekämpfen! Und das betrifft auch uns! Das heißt: unser aller und unserer Familien Leben und
Sicherheit sind gefährdet!
Hierbei wird Seitens Bin Ladens und seiner Anhänger nicht mehr zwischen Amerika und
anderen westlichen Ländern differenziert. Morgen schon können wir auch
in Deutschland Opfer etwaiger Terroranschläge sein. Bei den Terrorattacken vom
11. September wurden nicht nur die USA angegriffen, sondern es war ein Angriff
auf die gesamte westliche Lebensweise. Bin Laden hat genau dieses (wie schon
erwähnt) oft genug propagiert.
Bei aller Befürwortung oder Ablehnung eines Krieges gegen Afghanistan sollte man eines wissen: Die Amerikaner standen schon länger in Verhandlungen mit den Taliban, zwecks Bau einer Ölpipeline durch Afghanistan, was sicherlich auch für die Taliban ein lukratives Geschäft gewesen wäre. Allerdings (Vorbedingung der USA) scheiterten sämtliche Verhandlungen mit den Taliban an der Weigerung jener, Osama Bin Laden an die USA auszuliefern (noch lange vor dem 11. September). Somit spielten beim Feldzug gegen Afghanistan nicht nur politische Interessen (Jagt nach Terroristen u. Terroristen-Unterstützer) eine Rolle, sondern der Öl-Lobby der USA kam ein Sturz der Taliban äußerst gelegen...
Die
Anschläge vom 11. September 2001 wurden nicht, wie lange Zeit angenommen - so
auch von der deutschen Justiz in den Prozessen gegen Mzoudi und Motassadeq - in
Hamburg von Atta und Komplizen ausgeheckt, worauf man später al-Qaida und Bin
Laden kontaktierte, sondern dieser perfide Terrorplan wurde in Afghanistan von
Bin Laden selbst ausgeheckt! Nach neuesten Infos des CIA suchte Bin Laden höchstpersönlich
die Entführer und die Piloten aus, die dann Flugunterricht in den USA nahmen.
Die Ziele wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Solche Details und solches Insiderwissen gaben Ramzi Binalshibh und Chalid
Scheich Mohammed bei den umfangreichen Vernehmungen durch US-Spezialisten preis.
Atta und Co. wollten ursprünglich nach Tschetschenien, um auf Seiten der
Muslime gegen die Russen zu kämpfen. Scheich Zammar, Bin Laden Kenner und
dessen Rekrutierer in Deutschland, riet sie davon ab, da aus dem Westen kommende
Muslime nie so weit durchkommen würden, stattdessen sollten sie lieber nach
Afghanistan reisen.
Hier erkannte Bin Laden sehr schnell den Wert dieser fanatisierten hamburger
Gruppe und förderte sie entsprechend.
Bin Laden suchte für die geplanten Anschläge Leute, die den Westen kannten,
ja, dort lebten, englisch sprachen, eigenständig handeln konnten etc., um am
unauffälligsten agieren zu können. So erkannte er nach kurzer Zeit diese aus
Deutschland kommenden Muslime als die idealsten Vollstrecker seiner Pläne.
Atta wurde Anführer der Gruppe, Binalshibh war für die Finanzen zuständig,
Scheich Mohammed war der Oberstratege, obwohl Atta und Co. dann eigenständig
fungierten.
Übrigens: Der Mann, der am 26. Februar 1993 die Bombe in der Tiefgarage des WTC
zündete, war Ramsi Ahmed Jussuf, Neffe von Chalid Scheich Mohammed! Jussuf
wurde später gefasst, Scheich Mohammed, der für die Finanzierung des
Anschlages von 1993 zuständig war, flüchtete nach Afghanistan.
Der Plan, Flugzeuge als Bomben in Gebäude zu stürzen, geht auf Scheich
Mohammed zurück, denn 1996 unterbreitete er Bin Laden den Vorschlag, ein
gemietetes Flugzeug mit Sprengstoff voll zu packen, und ins CIA-Hauptquartier stürzen
zu lassen. Bin Laden sagte darauf: "Warum gebrauchst Du eine Axt, wenn Du
einen Bulldozer einsetzen kanns?".
Zunächst plante man, zeitgleich 12 Passagierjets an der Ostküste und an der
Westküste synchron in die Luft zu sprengen: "Operation Bojinka". Das
erwies sich aber logistisch als undurchführbar.
So entstand der Plan, vier Flugzeuge zu entführen, die Leute dafür hatte man
bereits. Das war 1999.
Im Januar 2000 fand in Malaysia ein hochrangiges Vorbereitungstreffen für den
11. September statt. Die CIA erfährt von dem Meeting, erkennt aber dessen
Bedeutung nicht.
Warum konnte man die Anschläge
nicht verhindern und warum waren die Täter bereits nach zwei Tagen ermittelt?
Zunächst waren bei den verschiedenen Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden
genügend Hinweise vorhanden, die einen Anschlag möglicherweise hätten
verhindern können. Aber diese verschiedenen Staatsstellen durften - wie vom
Gesetzgeber vorgeschrieben - keine Daten untereinander austauschen, so dass man
das Puzzle nicht zu einem klaren Bild zusammenfassen konnte. Ebenso arbeiteten
die Geheimdienste und Sicherheitsbehörden Deutschlands und der USA nicht so
perfekt zusammen.
Erst nach den Anschlägen arbeitete man intensiv zusammen, wurden die Daten der
Polizei, FBI, CIA, NSA, BND etc. untereinander ausgewertet - und man fand
erstaunliche Erkenntnisse, auch solche, mit denen man vorher gar nichts
anzufangen wusste, und die erst jetzt einen Sinn ergaben, z.B. Protokolle abgehörter
Telefongespräche (etwa bei Cheich Zammar).
Viele mutmaßliche Attentäter waren demnach auch keine Unbekannten. Der
vermutliche Kopf der Verschwörung zum Beispiel, Mohammed Atta, war weder dem BND noch dem amerikanischen Geheimdienst ein Unbekannter: Er stand von Januar
bis Mai 2000 in Deutschland unter Beobachtung des amerikanischen Geheimdienstes. US-Agenten verfolgten ihn hauptsächlich im Großraum Frankfurt
und registrierten, dass Atta in zahlreichen Drogerien und Apotheken größere
Mengen Chemikalien kaufte - möglicherweise zur Herstellung von Sprengstoff. Außerdem
soll Atta vor 15 Jahren an einem Bombenanschlag auf einen Bus in Israel
beteiligt gewesen sein, - so jedenfalls das US-Nachrichtenmagazin
"Newsweek". Trotz alledem blieb Atta unbehelligt, bekam am 18. Mai
2000 von der US-Botschaft in Berlin sogar ein Visum. Es ist nicht auszuschließen,
dass die Amerikaner Atta auch nach seiner Einreise in die USA im Auge behalten
wollten. Auch andere mutmaßlich an der Verschwörung Beteiligte waren auch den
deutschen Behörden bekannt. Allerdings waren den deutschen Ermittlern von
Gesetzesseite die Hände gebunden, denn der Paragraph 129a lässt Ermittlungen
gegen ausländische Terrorgruppen nur dann zu, wenn sie in Deutschland einen
Ableger gegründet haben. Solange die Anhänger hier nur unorganisiert
Propaganda machen oder ihre Glaubensgenossen logistisch unter die Arme greifen,
bleiben sie straffrei! Dieser Paragraph wurde nach den Anschlägen blitzschnell
mit dem Zusatz § 129b geändert, so dass eine volle Ermittlung erst möglich
wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass man ein mögliches Hinterfeld
ziemlich schnell durchleuchten konnte - allerdings konnte man sich vorher auch
ein solches Attentat nicht vorstellen, so dass man eventuell schon hätte präventiv
wirksam werden können...
Die Namen der Attentäter hatte man dann anhand der Passagierlisten schnell
ermittelt. Über viele Namen waren zum Teil umfangreiche Daten sowohl bei den
deutschen als auch bei den amerikanischen Behörden vorhanden.
Hierzu sei folgender Stern-Artikel empholen: Die Tödlichen Fehler des US-Geheimdienstes.
Noch etwas:
Die Terroranschläge wären möglicherweise - trotz Schlamperei der
Geheimdienste - doch noch verhindert worden, denn Mohammed Atta, der vermeintliche
Terrorpilot der AA-11, wurde in Florida per Haftbefehl gesucht, da er mal mit
dem Auto zu schnell gefahren war: Am 26. April 2001 um kurz vor elf Uhr stoppt
Deputy-Sherriff Josh Strambaugh den Fahrer eines roten Pontiac, Baujahr 1986,
auf dem Inverrary Boulevard in Ford Lauderdale, Florida. Der Fahrer des Pontiac
ist Mohammed Atta. Atta hatte seinen ägyptischen Führerschein nicht dabei.
Atta hat Glück, dass Deputy Strambaugh zur Road Patrol des Countys Broward gehört,
nicht zum Traffic Enforcement, der Motorradstaffel, deren Job es ist,
dollarschwere Strafzettel auszustellen.
Strambaugh belässt es bei ein paar Ratschlägen und einer Verwarnung. Atta soll
genau 30 Tage später, um Punkt 8:45 Uhr im County West Satellite Courthouse
auftauchen und seinen Führerschein vorlegen. Bei Nichterscheinen wird eine
"Warrant", ein Haftbefehl, ausgestellt.
Zum Termin taucht Atta nicht auf. Nun wird der Name in den Computer der
Polizeistellen von ganz Florida eingegeben - ein Routinevorgang.
Am 5. Juli wird Atta erneut wegen zu hoher Geschwindigkeit gestoppt. Diesmal in
Palm Beach County, diesmal ist es der Polizist Scott Gregory, und diesmal hat
Atta seinen amerikanischen Führerschein, ausgestellt in Florida am 2. Mai 2001,
mit der Nummer A 300 540-68-321-0, dabei.
Routinemäßig checkt Gregory die Personaldaten im Computer. Aus seltsamen Gründen
aber verschweigt der Computer Officer Gregory die Tatsache, dass Atta im Broward
County per Haftbefehl gesucht wird. Atta kommt mit einer simplen Geldbuße
davon.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Computer in so einem Moment aussetzt, liegt
nach Aussage von Officer John Williams, Dienstleiter der Broward-County-Polizei,
bei vielleicht zwei, drei Prozent.
Viele Bilder dieser Homepage sind Standbilder einer DVD von CBS News: "A full-length DVD CBS News Coverage"
Wichtige
Links
Intern:
Fotos:
United Airline - Flight 175 crashed at the World Trade Center
(23 JPG
Video-Standbilder CBS News)
Fotos:
Collaps of WTC 2 (Southtower) at 9/11 (24 JPG Video-Standbilder a 25 Kb)
Fotos:
Collaps of WTC 1 (Northtower) at 9/11 (34 JPG Video-Standbilder a 25 Kb)
Fotos: Collaps
of WTC 7 Silverstein Properties at 9/11
(36 JPG Video-Standbilder a 30 Kb)
Video:
Airplane crash into the South-Tower (4.28 MB)
Video:
Airplane crash into the first tower (10.5 MB)
Video:
Collaps of North-Tower of WTC (3.3 MB)
Extern:
Die
seismischen Aufzeichnungen des Lamont-Doherty
Earth Observatory:
1.: Summary
of seismic observations of the two impacts and the three collapses;
2.: Seismograms
recorded by LCSN Station PAL (Palisades, NY).
Video: ZDF-History: Das Geheimnis des dritten Turms (47 min)
Firehouse Magazine presents the extraordinary stories of the FDNY firefighters at Ground Zero
Quellen zu dieser Homepage:
"11. September -
Geschichte eines Terrorangriffs" Stefan Aust/Cord Schnibben (Hg.),
SPIEGEL-Buchverlag;
"Tödliche Fehler",
Schramm, Oliver / Laabs, Dirk, Aufbau-Verlag 2003;
"Der 11. September 2001 - Der Tag, der die Welt verändert hat"
Geo-Epoche Nr. 7, Autorenkollektive,
"World Trade Center - Die Türme die den Himmel berührten" 2002 White
Star S.r.l., Deutsch vom Verlag Karl Müller GmbH, Köln,
"9/11. The History of the Terrorist Raids on the USA", Claery/Price/Young/Geoffrey,
Jan Allan Ltd., Shepperton 2003;
"A Nation Challenged. A Visual History of 9/11 and its Aftermath.", By
the New York Times Staff;
"Portraits: 9/11/01: The Collected "Portraits of Grief" from the
New York Times;
"An Autumn of War", Victor Davis Hanson;
"Masterminds of Terror" Nick Fielding & Yosri Fouda, Europa Verlag
GmbH;
NORAD-Auskünfte;
NTSB-Auskünfte;
FBI-Auskünfte;
American Airlines Auskünfte;
Boeing-Auskünfte;
Der Dokumentarfilm "Der 11. September" von Jules Naudet;
CBS News - A full-length DVD CBS News Coverage;
N24, Nachrichten des 11./12. September 2001 (Video-Aufnahmen);
verschiedene Artikel der Zeitschriften "DER SPIEGEL",
"Stern" und "Fokus";
und Artikel der Zeitungen "Washington Post", "The Retired Officer
Magazine", "USA Today", "The Guardian", "The
Baxter Bulletin", "Los Angeles Times" etc.
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"Transcript of Usama Bin Laden video tape" (englisch)
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