Daten und Fakten des World Trade Center

Den
Bau der Türme begleiteten die New Yorker mit Kritik und Protesten. Dann
verliebten sie sich in die Großstadt in der Metropole.
Die beiden schlanken Türme aus Stahl, Aluminium und Glas, ragten 412 Meter in
den Himmel, und die Antennenspitze streifte vorbeiziehende Wolken.
Während des Baus des World Trade Centers vor beinahe 30 Jahren, waren viele New
Yorker der Ansicht, die Zwillings-Klötze stören die Silhouette am Hudson
River. Nach Protesten, Kritiken, Rechtsprüfungen und Jahre langer Bauzeit
jedoch akzeptierte New York die Twin Towers. Das pragmatische Anerkennen
wandelte sich später sogar in liebevolle Zuneigung, schließlich prägten die
silber schimmernden Türme die Silhouette der Millionen-Stadt. So wurden die
Zwillinge zum Wahrzeichen New Yorks, wurden Symbol für die Wirtschaftsmacht der
Vereinigten Staaten.
Das World Trade Center überragte das seit 1931 höchste Bauwerk Manhattans, das
Empire State Building, um 31 Meter, und galt als höchstes Gebäude der Welt.
Allerdings musste es diesen Titel zwei Jahre später an das Sears Tower in
Chicago abgeben, welches das World Trade Center seinerseits um 31 Meter
überragte. Später wurden beide Gebäude von den Petronas Tower in Kuala Lumpur
übertrumpft.
Das World Trade Center hatte die Grenzen dessen durchstoßen, was 40 Jahre lang
als technisch möglich galt. Eine neue Ära des Bauens habe begonnen,
schwärmten Architekten, Statiker und Bauingenieure.
Der
amerikanisch-japanische Architekt Minoru Yamasaki
hatte eine "vertikale
Stadt" geschaffen. "Es wird das erste Gebäude des 21. Jahrhunderts,
ein Haus für den Frieden", versprach Yamasaki. Sein Bau, sagte er, solle
den Besuchern "Glück und Geborgenheit bringen".
1966 rollten die ersten Bagger an. Mehr als 21 Meter tief buddelten sie die
Grube für das Fundament in den Schieferboden von Manhattan. Etage um Etage
wuchs das Hochhaus, nur einen Steinwurf von der Stelle entfernt, wo
holländische Siedler vor mehr als 300 Jahren mit der Besiedlung der Halbinsel
begonnen hatten. Wegen der enormen Höhe des Baus mussten die Arbeiten von innen
nach außen vonstatten gehen. Die Arbeiter bauten zunächst die Liftschächte,
wo sie dann die Kräne installierten, die die tonnenschweren Stahlstreben in die
Höhe zogen, um die Außenwände aufzubauen. "Eine grandiose Vermählung
von Schönheit und Nützlichkeit", lobte New Yorks Gouverneur Nelson
Rockefeller.
Die Einweihung des aus insgesamt 7 Häusern bestehende Gebäudekomplex war 1973.
Der Nordturm wurde schon 1970 fertiggestellt. Die Antenne auf seinem Dach
übertrug das Signal von zehn überregionalen TV-Stationen.
Die Türme des WTC waren oft Schauplatz von artistischen Kunststücken und
dienten häufig als Filmkulisse: Kaum standen die beiden Kolosse, spannte der
Akrobat Philippe Petit ein Seil von einem Dach zum anderen und balancierte über
den Abgrund. Wenige Jahre später kletterte George Willig mit selbstgebastelten
Haken die Außenwand des Südturms hoch.
Der Architekt des WTC, Yamasaki, starb 1986; auch den ersten Anschlag auf sein
World Trade Center 1993 hat er nicht erleben müssen. Er glaubte unbeirrt,
"Ein Welthandelszentrum ist ein Zeichen für den Weltfrieden".
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Zahlen:
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Fotos:
Collaps of WTC 2 (Southtower)
at 9/11 (24 JPG Standbilder 'a 25 Kb, aus CBS News- DVD)
Fotos:
Collaps of WTC 1 (Northtower) at 9/11 (34 JPG Standbilder 'a 25 Kb, aus CBS
News DVD)
Fotos: Collaps of WTC 7 Silverstein Properties
at 9/11 (36 JPG Standbilder 'a 30 Kb, aus Naudet-Film DVD)
Video: Airplane crash into the
South-Tower (4.28 MB)
Video: Airplane crash into
the first tower (10.5 MB)
Video: Collaps of
North-Tower of WTC (3.3 MB)
Companies in den Twin Towers:
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Einige Zeugen im und am World Trade Center:
Drei Zeugen, die das Flugzeug (American Airlines Flight 11) in den Nordturm krachen sahen:
| Aussage: "...We saw a plane comming very loud, and everybody saw it, wy's the plane was very very loud..." |
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| Aussage: "...I was walking throw work, and i see an jet, crash into the first tower..." |
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| Aussage: "...we saw the jet, and we heard the crash..." |
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Quelle: CBS News DVD Nachrichten u. Dokumentationen vom 11. September 2001.
Überlebende des Kollaps der Türme:
Allein
direkt im Nordturm überlebten 11 Menschen: Nachdem der Turm zusammengebrochen
war, waren in den Trümmern Stimmen zu hören in jener Höhe, wo vorher das
vierte Stockwerk des Treppenhauses B war. Diese Stimmen gehörten den
Feuerwehrleuten Mike Meldrum, Matt Komorowski, Bill Butler, Tom Falio, Sal
d'Agostino und Captain John Jonas, alle Angehörige eines Löschzugs aus
Chinatown, der "Ladder 6". Eine weitere Stimme gehört David Lim,
Polizist der New Yorker Einheit "Port Authority". Dazu meldeten sich
die Stimmen zweier Feuerwehrleute namens Bacon und Cross und die Stimme von
Josephine Harris, einer Buchhalterin der Port Authority mit Büro im 73. Stock.
Und der elfte ist Chief Rick Picciato, den der Hurrikan der von oben
zusammengepressten Luft im 5. Stock erwischte und so zu Boden drückte, dass er
sich nicht mehr rühren konnte.
Desweiteren
gab es in den Unterirdischen Geschossen weitere Überlebende des Kollaps des Südturms:
Jan Khan (Stadtplaner), dessen Büro sich im 82. Stock des Nordturms befand,
trat sofort nach dem das Flugzeug in den Turm krachte, den Weg nach unten an.
Unterwegs traf er seine Kollegen Chris und Larissa. Die Feuerwehrleute sagten zu
ihnen, dass es wegen herabfallender Trümmer und Menschen zu gefährlich sei,
den Turm zu verlassen.
Sie wollten nun durch die unterirdischen Etagen entkommen. Als sie auf dem
Concourse Level waren und gerade die Coffee Station passierten, ertönte ein
lautes Krachen, "das Geräusch einer gigantischen Explosion, als würde
hinter uns etwas zusammenstürzen". "Wie ein Hurrikan" fuhr ein
heftiger Wind durch das Einkaufszentrum. Khan sah, wie sich die Drehtür und die
Aufzugstüren "wie ein Akkordeon" von oben nach unten
zusammenfalteten.
Chuck
Allen war EDV-Chef bei Lava Trading. Er saß um 8:46 in seinem Büro (mit dem Rücken
zum Fenster) im 83. Stock des Nordturms, als er ein dumpfes, saugendes, unerträgliches
lautes Geräusch hörte. Aus der Bürobox nebenan ruft Liz Porter, Allens
Programmiererin:
"Was zur Hölle ist das?".
Allen kannte dieses Geräusch: Vor einigen Jahren hat er die Pilotenprüfung
abgelegt, er weiß, wie es klingt, wenn der Pilot die Gashebel nach vorn
schiebt, um der Turbine maximale Schubkraft zu geben.
"Man kann ein Flugzeug allein mit Schubkraftveränderung steuern. Bei
vollem Schub hebt sich die Nase des Jets."
Es war genau dieses Geräusch, das Chuck Allen in seinem Rücken hörte.
Allen und Liz Porter traten sofort den Weg nach unten an. Auf dem Weg schlossen
sich ihnen weitere Beschäftigte des Nordturms an. Nach einem langwierigen
Abstieg erreichten sie die Plaza des Nordturms. Der Innenhof war voll großer Trümmer.
Und sie sahen Menschen; es waren vielleicht 20, 30, 40 Tote. Es waren Teile von
Menschen.
Sie sahen einen Torso mit einem Gurt um die Hüften, einen zweiten, dritten,
vierten... Alle hatten denselben breiten, schwarzen Gurt angelegt. Es dauerte
einen Moment, bis Allen und seine Begleiter begriffen, dass es sich um die
Passagiere des Flugzeugs handelte.
Quelle: "11. September - Geschichte eines Terrorangriffs" Stefan
Aust/Cord Schnibben (Hg.).
Internet (leider nur gegen Bezahlung):
www.spiegel.de/spiegel/0,...93,00.html
www.spiegel.de/spiegel/0,...54,00.html
Teil des Rumpfes der UA-175 am Boden von WTC-5:

Keine Hitze durch Kerosinbrand in den WTC-Türmen die den Kollaps verursachte?:
Es wird behauptet, dass das Kerosin der Flugzeuge beim Aufprall auf die WTC-Türme zum größten Teil in einem großen Feuerball explosivartig verbrannte, kleine Reste waren nach kurzer Zeit verbrannt. Somit könne in den Türmen unmöglich eine solche Hitze geherrscht haben, dass Stahlträger ihrer Eigenschaften beraubt wurden und die Türme dadurch letztendlich zusammen stürzten. Also müssen die Türme durch andere Ursachen - z.B. Manipulation durch Sprengung - zusammengebrochen sein.
Als Antwort verweise ich auf die etlichen Zeugen in den Unglücksetagen der Katastrophe, denen es noch rechtzeitig gelang, die Türme zu verlassen (die jetzt hier nicht alle aufgezeigt werden können), aber auch auf die diversen Notrufe der eingeschlossenen aus den Türmen.
Auszug aus Protokoll Notrufzentrale der Feuerwehr (Fire Department New York (F.D.N.Y.):
Nordturm:
9:15:34 Uhr: "Mehrere
Leute springen aus dem Fenstern vom WTC."
9:24:54 Uhr: "Männlicher Anrufer meldet, Treppenhaus im 105. Stock
bricht zusammen."
9:25:28 Uhr: "Männlicher Anrufer erklärt, er sei eingeschlossen im
105. Stock. Die Türen sind sehr heiß."
9:36:40 Uhr: "weiblicher Anruferin erklärt, der Fußboden sei sehr
heiß - keine Türen - gibt an, sie wird sterben - noch am Telefon - möchte
Mutter anrufen."
9:40:45 Uhr: "Männlicher Anrufer meldet, Menschen werden vor glutheißer
Luft ohnmächtig."
9:42:04 Uhr: "Menschen springen immer noch vom Turm."
Südturm:
9:47:15 Uhr: "Weiblicher Anrufer aus dem 105. Stock von Tower 2
meldet, dass das Stockwerk unter ihr zusammenbricht."
9:55:28 Uhr: "2 World Trade Center - 106. Stock und 105. Stock
brechen ein."
50 Minuten, nachdem das Flugzeug
in den Nordturm krachte, war der Fußboden heiß. 56 Minuten, nach dem das
Flugzeug in den Nordturm krachte, sprangen immer noch Menschen vom Turm. 40
Minuten, nach dem das Flugzeug in den Nordturm krachte, brach ein Treppenhaus
zusammen. 45 b.z.w. 50 Minuten, nach dem das zweite Flugzeug in den Südturm
krachte, brachen dort ganze Stockwerke ein - 8 Minuten vor dem totalen Kollaps.
Das sind eindeutige Indizien für eine Höllenhitze!
Foto vom Test
bei Cardington: Glühender und durchgebogener Boden bei einer Feuerlast von
40 kg/m2, maximale durchschnittliche
einer maximalen

Feuerwehrleuten gelangten bis in die Unglücksetagen - keine Feuershitze?
Es wird auch gern als Beweis dafür, dass zumindest im Südturm bereits nach kurzer Zeit keine Kerosinbrandhitze mehr herrschte, benannt, dass es zwei Feuerwehrleute bis in den 78. Stock des Südturms geschafft haben sollen, wo sie nicht von einer Höllenhitze berichteten, sondern von mehreren kleinen Feuer, die sie aber unter Kontrolle hätten. Dieser Bericht soll sich auf einem Tonband oder Video befunden haben, das beim Kollaps aus dem Turm auf die Strasse fiel und dort später gefunden worden sein soll.
Interessant ist,
dass diese Story von Feuerwehrleuten, die angeblich den 78. Stock erreichten und
angeblich von kleinem Feuer, welches sie unter Kontrolle hätten, berichteten,
so uneingeschränkte Glaubwürdigkeit genießt, obwohl dies von keiner
offiziellen Stelle - selbst von der New Yorker Feuerwehr, explizit von Deputy
Chief F.D.N.Y. Vincent Dunn (E-Mail: vincentdunn@earthlink.net)
- je bestätigt wurde.
Auch gibt es keine weiteren Berichte oder anderweitige Bestätigungen - selbst
in den 2.000 Seiten starken Protokollen der Tonbandaufzeichnungen (Abschrift)
der Notrufe aus den WTC-Türmen und des gesamten Funkverkehrs der New Yorker
Feuerwehr und der Polizei ist eine solche Bestätigung b.z.w. dieser Funkspruch
nicht zu finden!
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie die Feuerwehrleute es hätten
schaffen können, in der relativ kurzen Zeit (64 Minuten nach dem Crash bis zum
Kollaps) bis in den 78. Stock des Südturms
zu kommen, denn mit der schweren Standartausrüstung schaffen sie laut Angaben
des F.D.N.Y. höchstens einen Treppenabsatz pro Minute.
Ich will ja nicht grundsätzlich ausschließen, dass es Feuerwehrleuten tatsächlich
schafften, in den 78. zu kommen, aber es ist auffällig, wie andere vielfach
nachgewiesene und durch etliche Zeugen bestätigte Fakten (z.B. die Telefonate
von Passagieren der entführten Maschinen mit ihren Angehörigen) von den
Verschwörungstheoretikern grundsätzlich
in Zweifel gezogen werden und als CIA-Fake dargestellt werden, andererseits
etwaige Gerüchte oder unbestätigte Meldungen als bare Münze genommen werden.
Warum stürzten die Türme des World Trade Center zusammen?
Es
gibt zwei Theorien, warum die Türme einstürzten: Der Feuerschutz* der Stahlträger
des World Trade Center, bestehend aus einem drei Millimeter dünnen,
aufgespritzten Spezialputz platzte durch die enorme Druckwelle der Explosion der
Flugzeuge in den Sekunden des Einschlags in der näheren Umgebung der
Einschlagstelle ab. Die Stahlträger waren damit der Kerosinbrandhitze schutzlos
ausgeliefert!
Die Stahlpfeiler tragen ihre Last nur, wenn sie seitlichen Halt bekommen. Die Stützen
im Kern der Türme bezogen ihren Halt ebenso wie die Außenpfeiler ausschließlich
durch die Geschossdecken. Diese bestanden aus Stahlstäben mit wenig mehr als
vier bis fünf Zoll Querschnitt und trugen eine Stahlplatte, die mit vier bis fünf
Zoll Stahlbeton bedeckt waren.
Als diese Verbindungen brachen und die erste Geschossdecke abstürzte und ein
oder zwei andere mitriss, hatten die eng stehenden Stahlstützen der
Aluminiumfassade keinen seitlichen Halt mehr - unter der Last der Stockwerke darüber
knickten sie ein.
*Die Metallträger waren von der Baufirma "Tishman Reality and Construction
Company" mit dem Baumaterial Vermiculit ummantelt worden, ein Produkt, das
zuvor an so genannten Normbränden erprobt worden war! Und solche Normbrände
erreichen nicht vergleichbare Temperaturen eines Kerosinbrandes.
Übrigens: Ursprünglich hatte man für den Feuerschutz eine Mischung
vorgesehen, die rund 20 Prozent Asbest enthalten sollte. Diese Isolierschicht
sollte verhindern, dass Temperaturen der Stahlteile im Fall eines Feuers auf über
1100 Grad Fahrenheit steigt - einer Temperatur, bei der Stahl 50 Prozent seiner
Stärke verliert. Aber Ende der sechziger Jahre entbrannte in den USA eine
Diskussion darüber, ob Asbest Krebs erregt. Der Nordturm war bereits bis zum
40. Stockwerk errichtet, als man dann für die nächsten Etagen und für den
zweiten Turm, dem Südturm, den vorher benannten Baustoff verwendete.
Nach
einer anderen Theorie heizte sich der leichte Stahl der Querträger als erstes
auf. In den 20 bis 30 Minuten nach dem Einschlag begannen die Geschossdecken
sich zwischen den Innen- und Außenstützen durchzubiegen.
Ohne den Halt der Querverbindungen und durch die Hitze weich geworden, biegten
sich die Außenstützen unter ihrem Gewicht der Geschosse oberhalb der
Einschlagstelle nach außen oder knickten wie Streichhölzer ein. In dem
Augenblick, in dem die Außenpfeiler, selbst durch das Feuer geschwächt, keine
Stütze mehr durch die Querstreben hatten, war der Turm verloren: Die gesamte
Gebäudespitze krachte auf das Stockwerk, der vertikale Schlag setzte sich, wie
bei einer Dominoreihe, nach unten fort.
Die oberen Stockwerke schlugen mit einer Geschwindigkeit von beinahe 200
Stundenkilometern auf dem Boden auf - annähernde Fallgeschwindigkeit. 15
Sekunden dauerte es, bis das gesamte Gebäude unten war.
Noch etwas:
Keine Juden am
11.09. im WTC ?
Es
kursieren Behauptungen, dass am
11. September 2001 aus rätselhaften Gründen keine Juden im World Trade Center
waren, da es keine jüdischen Opfer gab. Solchen Unsinn verbreiten die Autoren
gewisser Verschwörungsbücher, wie Herr von Bülow, der da schreibt, dass es
nur "ein israelisches Opfer am 11.9." in den Türmen gab.
Tatsache ist aber, dass Abraham Foxman von der jüdischen Anti-Defamation League
in New York und seine Mitarbeiter mindesten 400 Opfer zählten; wahrscheinlich
waren es mehr, amtliche Zahlen gibt es nicht, weil die Religionszugehörigkeit
von US-Behörden nicht erhoben wird.
Anti-Defamation League, 823 United Nations Plaza, New York, NY 10017 www.adl.org
Auslastung Flugzeuge:
Es
wurde immer wieder die Behauptung aufgestellt,
dass die Flugzeuge des 11. September ungewöhnlich wenig Passagiere an Bord
hatten und deshalb gar nicht gestartet wären, da solch unausgelastete Flüge
nicht rentabel sind.
Dazu lässt sich feststellen: Die Auslastung der Flieger war tatsächlich
gering, aber es ergeben sich deutlichere Unterschiede bei den einzelnen Flügen
als es gerne suggeriert wird:
Flug AA 077 - Boeing 757-200: 187
Plätze, 58 Passagiere + 6 Besatzungsmitglieder,
Flug AA 011 - Boeing 767-223: ca.: 200 Plätze, 82 Passagiere + 11
Besatzungsmitglieder,
Flug UA 175- Boeing 767-222: ca.200 Plätze, 56 Passagiere + 9
Besatzungsmitglieder,
Flug UA 093- Boeing 757-200: 187 Plätze, 37 Passagiere + 7
Besatzungmitglieder.
Bei der
Auslastung ist auch zu beachten, dass die hochpreisigen First-Class Plätze gut
gebucht waren. Ein kalkulatorischer Verlust war daher trotz geringer Auslastung
unwahrscheinlich.
Außerdem war die UA 175 ein Kombiflug: Diese Maschine sollte ab Los Angeles als
NZ 9051 - für Air New Zealand - weiterfliegen.
Und die UA 93 war ebenfalls ein Kombiflug und kam am Morgen des 11. September
2001 als AC 4085 - für Air Canada - in Newark (New Jersey) an.
Man sollte eines nicht unbeachtet lassen: Die Maschinen fliegen im sogen. Pendelverkehr, national sowohl als auch international. Das machen alle Fluggesellschaften so, ob Lufthansa, Iberia, oder eben United Airlines etc.: Bleibt nun Flug Nr.-sowieso wegen 1/3 Auslastung am Boden und werden die Passagiere auf einen späteren Flug umgebucht, fehl später die Maschine am Bestimmungsort für den Rückflug, muss dieser also auch ausfallen und die Passagiere auf später umgebucht werden. Das geht aber nicht immer zu jeder Zeit, denn wenn der Rückflug beispielsweise ausgebucht ist, oder wenn die Maschine im Anschluss mit einer anderen Flugnummer weiterfliegen soll, lässt sich das nicht realisieren.
In Europa hat man
deswegen die Star-Allianz unter Führung der Lufthansa gegründet: Ist nun
beispielsweise die Alitalia nach Frankfurt schlecht ausgelastet, fliegen die
Passagiere mit der Lufthansamaschine nach Frankfurt mit; die LH-Maschine bekommt
dann zusätzlich eine Alitalia-Flugnummer, und Alitalia muss dafür einen Obolus
an Lufthansa leisten. Manche Lufthansamaschinen haben vier oder fünf
verschiedene Flugnummern, nämlich auch die der Allianzpartner.
Und weil beispielsweise Air-France und British Airways nicht zur
Star-Allianz gehören und deren Maschinen oftmals wegen zu geringer Auslastung
einfach am Boden bleiben, verlieren sie Immermehr Kunden (besonders Geschäftsleute)
an die Lufthansa, die quasi immer und somit zuverlässig fliegt...
Komplette Passagierlisten:
American
Airlines flight 11
United
Airlines flight 175
American
Airlines flight 77
United
Airlines flight 93
Hat die Luftabwehr am 11. September 2001 versagt?
Gern wird auch behauptet, dass man etwaige Abfangjäger, mit denen man die Anschläge hätte verhindern können, absichtlich zurück hielt. Ein Blick auf die Chronik des Tages jedoch zeigt ganz deutlich, warum die Abfangjäger nicht schneller an Ort und Stelle waren b.z.w. die entführten Maschinen nicht abgefangen oder gar abgeschossen wurden:
8:23 Uhr: AA 11 fliegt
nordwestlich über Länderdreieck Massachusetts, Vermont u. New York, wendet auf
abgeknickter Bahn Richtung dem sog. Albany-Schenectady-Troy-Triangel.
"American 11, how do you read?". Keine Antwort.
8:27 Uhr: Stewardess Betty Ong gibt per Telefon aus dem Flugzeug Notruf
an Verkehrsleitzentrale von American Airlines; zwei Flugbegleiter seien
niedergestochen, einem Passagier der Hals durchschnitten worden. Die Entführer
hätten Plätze in der ersten Klasse gehabt und die Crew mit einem Spray
attackiert. Ong würden die Augen brennen.
8:29 Uhr: Controller hören Funkfetzen aus dem Cockpit, Stimme mit
starkem Akzent sagt: "macht keine Dummheiten! Niemand wird etwas passieren!
Wir haben mehr Flugzeuge! Wir kehren zum Flughafen zurück!"
8:28 Uhr: AA 11 wendet plötzlich scharf nach Süden Richtung Hudson gen
New York.
8:29 Uhr: ARTCC unterrichtet FAA.
8:40 Uhr: Aus 900 Fuß fallend erreicht die Boeing 767 New York.
Ofizielle Telefonkette kommt an ihr Ende an, der Luftabwehrbehörde Norad (North
American Aerospace Defence Command).
8:41 Uhr antwortet United Airlines 175 ebenfalls nicht mehr.
8:43 Uhr: Zeitgleich starten auf der Otis Air National Guard Base in
Falmouth, Cape Cod, zwei F-15 Abfangjäger, ein Routineschritt im
Katastrophenplan.
8:46 Uhr: AA 11 stüzt in den Nordturm des WTC.
9:30 Uhr hoben auf der Langley Airbase drei F-16-Jäger des
Jagdgeschwaders "Happy Hooligans" ab.
Bei Shanksville hatte der Jäger laut Condoleezza Rice definitiv den
Abschussbefehl von Bush erhalten. Er hatte den Jet bereits im Visier, als dieser
plötzlich absackte und in den Acker bei Shanksville stürzte.
Also waren bereits 21 Minuten, nachdem die AA 11 den Transponder abgeschaltet
hatte, b.z.w. 3 Minuten, nachdem Norad verständigt wurde, zwei Abfangjäger in
der Luft.
Warum sie nicht früher starteten, liegt daran, dass zuviel Zeit bei den
verschiedenen Stellen verplämpert wurde. Allerdings konnte auch niemand ahnen,
dass Selbstmordattentäter die Maschinen als fliegende Bomben in Gebäude stürzen.
Bisher gab es bei Entführungen immer irgendwelche Lösegeldforderungen etc.
Ausserdem sei zu bedenken, selbst wenn die Abfangjäger die Passagierjets noch
rechtzeitig erreicht hätten, hätte es nichts genutzt, denn über einen
bewohnten Großraum wie New York, kann man nicht einfach ein Flugzeug abschießen!
Und wie gesagt, die UA 93 sollte gerade abgeschossen werden...
Flugzeugteile auf der Strasse von New York:
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Diese Teile fanden sich mitten auf Manhattans Strassen in der Nähe des World Trade Center - wahrscheinlich Teile einer Boeing, die beim Crash dort hin geschleudert wurden. Auf Anfrage bei Boeing gab es zu den Trümmerteilen die Antwort, dass es keine offizielle Antwort geben wird: "Aber es handelt sich einigermaßen eindeutig um Triebwerks-Trümmer, möglicherweise aber auch um solche aus der Auxiliary Power Unit (APU) im Heck."
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